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Informations- und Serviceangebot des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) mit Links zu den Mitgliedern und den Dienstleistungen der Einrichtungen des evangelischen Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens.

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439 Mitglieder des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO) unterhalten als Träger von Dienstleistungen in allen Bereichen des Sozial- und Gesundheitswesens rund 1.270 stationäre, halboffene und offene Einrichtungen mit ca. 52.000 hauptamtlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Diakoniedirektorin fassungslos über Frequenzverlust von Radio Paradiso

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat am 22. Juni 2010 in ihrer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es bei der im Mai getroffenen Entscheidung des Medienrates bleibt: dem einzigen christlichen Privatsender in der Region Berlin-Brandenburg - Radio Paradiso - die Sendelizenz nicht zu verlängern. Statt dessen erhält Oldiestar die Sendeerlaubnis.  

 
Susanne Kahl-Passoth, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist fassungslos: „Wir haben bereits im Mai diesen Lizenzentzug als eine eindeutige Fehlentscheidung angesehen. Auch wenn der Medienrat Radio Paradiso wiederholt auf Defizite bei den zugesagten Programmleistungen hingewiesen hat, gab es jetzt keinen Grund mehr daran zu zweifeln, dass der Sender an diesen Kritikpunkten gearbeitet hat und auch in Zukunft arbeiten würde. Die letzten Ergebnisse einer im Internet veröffentlichten Studie der Medienanstalt selbst, haben Radio Paradiso bescheinigt, dass sich "einiges zum Positiven verändert" habe. Warum das nicht entsprechend gewürdigt wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar.“  

 

Bundesweit ist dieses Modell der Zusammenarbeit zwischen Diakonie und einem Radiosender einzigartig.

 

Kahl-Passoth weiter: “Ich bin der Auffassung, dass weiterhin rechtlich alles dagegen unternommen werden muss, dass diese Entscheidung umgesetzt  wird. Viele Menschen der Stadt haben sich in den letzten Monaten für Radio Paradiso eingesetzt, gehört worden sind diese offensichtlich nicht. Genau das ist der Kritikpunkt. Die Programm- und Meinungsvielfalt in dieser Gesellschaft und der Wunsch von Menschen, die einen christlichen Sender hören wollen, scheinen beim Medienrat auf taube Ohren gestoßen zu sein. Das ist schlecht, wenn es um das Hören an sich geht! Wir werden Radio Paradiso aber auch auf seinem rechtlichen Weg unterstützen.“

Kontakt: Christiane Lehmacher-Dubberke, Pressesprecherin, 030 82097 - 140

Autor:
Lehmacher
Stand:
23.06.2010